Ökonomie

Gibt es ein Leben nach dem Kapitalismus?

Ein sehr interessanter Artikel! Vom Blog: veganlife.at

Elisa Ludwig im Gespräch mit Christian Felber

Zur Einführung

Das kapitalistische System regelt die Abläufe im ökonomischen Geschehen und hat damit eine enorme Bedeutung in unserem Alltag. Nach dem Politlexion (2011) spielt im Kapitalismus „der Faktor Kapital (Maschinen, Anlagen, Fabriken, Geld) im Vergleich zu anderen Wirtschaftsfaktoren (Arbeit, Grund und Boden) [eine] überproportionale“ Rolle. Das Kapital steht also über allem anderen: Nicht der Mensch ist im Mittelpunkt, nicht seine Arbeitskraft oder seine Leistungen im Sinne des Allgemeinwohls – sondern sein meist schon per „Geburtsrecht“ definierter Zugang zu Geld(werten).

Ungerechtigkeit und Ungleichheit sind im Kapitalismus Grundbedingungen der eigenen Funktionsfähigkeit: Bereicherung auf der einen Seite verursacht Verarmung auf der anderen Seite. Was der eine sich nimmt, fehlt irgendwo einem anderen. Doch ist diese Form der Ausgestaltung wirtschaftlicher Beziehungen wirklich angemessen? Warum sollte es in Ordnung sein, dass ein Krankenpfleger um das Hundert-, bis Tausend-, bis Hunderttausendfache weniger verdient, als eine Managerin im selben Zeitraum? Während wir in unseren sozialen Beziehungen in erster Linie auf Kooperation und Teilen setzen, müssen wir uns im wirtschaftlichen Agieren komplett gegensätzlich ausrichten: Nämlich an Konkurrenz und Profimaximierung. Doch auch wirtschaftliche Beziehungen sind soziale Beziehungen. Und unser mitfühlendes Selbst können wir nicht einfach mal zu Hause lassen, während unser egoistisches Wirtschafts-Ich mit ausgefahrenen Ellbogen hinaus in die Welt stürmt, um die plötzlich zu Konkurrenten verwandelten Mitmenschen zu besiegen. Die Form unseres Wirtschaftens hat weitreichende Konsequenzen, u.a. auf kultureller, sozialer, politischer, psychischer und insgesamt auf existenzieller Ebene.

Wer weiterlesen möchte, dann hier: veganlife.at

oder direkt

http://veganlife.at/2015/04/kapitalismus/

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